Ich habe einen Traum

Angelehnt an die wundervolle Serie im ZEIT MAGAZIN greife ich aktuell jede Woche einen Traum von Euch auf und verwandle ihn in eine Kundalini Klasse. 

Am Montag, den 22. Februar und am Freitag, den 26. Februar:

Katrin

Sie forscht als Körpertherapeutin, Heilpraktikerin, Beraterin, Managerin, als Autorin und als Mensch an den großen und kleinen spannenden Fragen des Lebens. Nach der letzten Kundalini Stunde schrieb sie mir: 

„Während der Kriya hab’ ich echt damit gekämpft, meine Arme oben zu halten. Diese Art von ‚struggle’ kenne ich sonst eher von Nabel Kriyas. Ich habe sehr viel Energie gespürt und konnte sie nicht frei fließen lassen.“

Wer Kundalini Yoga kennt, hat wahrscheinlich schon einmal eine dieser berühmt-berüchtigten Übungen mit den Armen in der Luft erlebt, wo man ewig lange immer wieder dieselbe Bewegung wiederholt, bis endlich etwas aufmacht und festgehaltene Energie frei gibt. Wenn’s nicht klappt: die reine Qual. Wenn alles ins Fließen kommt: oft pure Ekstase.

Mit einer Beschreibung, die ihre unglaublich feine Wahrnehmung offenbart, schildert Katrin welche Empfindungen, Gefühle und Gedanken die Übung in ihr ausgelöst hat: 

„Es gab schnell eine große Schwere und Schmerz im oberen Rücken, in den Schultern und im Nacken. Der ganze Bereich war verkrampft und eng. Ich habe ein Ohnmachtsgefühl gegenüber dieser Intensität gespürt. Und Angst, was passieren könnte, wenn sich die Intensität eventuell doch frei bewegen würde. Ich kenne die sehr alte Angst, dass ich komplett durchknallen könnte, wenn so viel Energie bis zu meinem Gehirn kommen würde. NOT real … Denn ich kenne auch die Erfahrung, wie wunderbar still es in meinem Kopf ist, wenn Energie bis zum Gehirn kommt, oder wenn Energie sich frei in meinem Körper bewegt. Dann ist alles gut und ich bin glasklar.“

„Ich habe einen Traum, dass ich über meinen Körper tief in pure Lebenskraft eintauchen kann. Und dass mich diese Kraft andere Menschen, die natürliche Welt, das Leben und mich selbst als das wahrnehmen lässt, was wir wirklich sind.“

„Wenn ich der Lebensenergie erlaube vollständig und frei in mir zu fließen, verändert das meine Wahrnehmung und mein Bewusstsein. Dann leuchten die Farben satter, das Gras ist pure Lebendigkeit und ich höre die Erde sprechen. Dann bin ich entspannt und präsent im Körper und still im Kopf. No stories. Dann nehme ich alles direkt und tief wahr und ich sehe die wahren Wesen. Dann fühle ich mich verbunden.“ 

Wir sprechen darüber, dass ihre rechte, männliche Seite präsenter ist als ihre linke, weibliche. Und dass sie im Zweifel, wenn ihr jemand intensiv begegnet, eher nach hinten ausweichen würde, als sich ihm nach vorn entgegenzustellen. Nicht nur um sich vor dem anderen zu schützen, sondern auch den anderen vor ihr.  Wie könnte das gehen, die eigene unbändige Kraft zulassen, ohne Angst, dass sie alles zerstört was einem lieb und heilig ist? 

Das erforschen wir in der Kundalini Klasse für Katrin am Montag, den 22. 2. von 18:15 Uhr – 20 Uhr und am Freitag, den 26. 2. von 8:15 Uhr – 9:45 Uhr. Ich freu mich Dich dabei zu haben!

Deine erste Kundalini Klasse ist kostenlos. Später kostet der Drop In 12 Euro, die 5er Karte 55 Euro und die 10er Karte 100 Euro. Anmelden kannst Du dich einfach per Mail: ib@ilonabublitz.com.

Wenn auch Du einen Traum hast, schreib mir gern.

Alles Liebe

Ilona

Am Montag, den 8. Februar von 18:15 Uhr – 20 Uhr und am Freitag, den 12. Februar von 8:15 Uhr – 9:45 Uhr:

Christiane

„Ich könnte die ganze Welt umarmen“

Nach einer langen Zeit im Hamsterrad steht es Christiane als Professorin an der Universität Cottbus nun frei, ein Jahr lang selbstbestimmt nach Themen zu suchen, mit denen sie die Zukunft der Uni, der Menschen, die hier forschen und der Gesellschaft mitgestalten kann. Und plötzlich ist da die Sorge diese Chance nicht so zu nutzen wie es vielleicht möglich wäre. 

„Ich habe 2005 an der Uni in Cottbus als Professorin angefangen und war dann ab 2006 durchgängig mit immer mehr Verantwortung in der Hochschule betraut. Gleichzeitig habe ich meinen Sohn großgezogen, der inzwischen 20 Jahre alt ist und seit eineinhalb Jahren studiert und seinen eigenen Weg geht. 

Zunächst war ich Mitglied im Fakultätsrat, dann Prodekanin, dann Dekanin, dann Vizepräsidentin, und zum Schluss amtierende Präsidentin, als unser Präsident 2018 von heute auf morgen einen neuen Job angenommen hatte. Von März bis Dezember habe ich die Uni als Leiterin des Krisenstabs durch Corona geführt. Der pure Wahnsinn. 

Jetzt haben wir ein neues Präsidium, ich bin wieder nur noch Professorin und habe, um wieder als Professorin in der Wissenschaft ankommen zu können, ein Jahr Forschungssabbatical genehmigt bekommen. 

Diese neue Freiheit ist ein gigantisches Gefühl, und ich könnte die Welt umarmen! Ich liebe es gerade, die Dinge auf mich zukommen zu lassen, einfach alles zu probieren und zu experimentieren. Gleichzeitig habe ich Sorge, dass ich diese Chance nicht so nutze, wie es vielleicht möglich wäre. Da ist Corona sicher auch mit Schuld. Denn eigentlich wollte ich nach Brüssel gehen. Es war alles schon organisiert. 

Ich merke auch, dass ich suche, wohin mit meiner Energie – als wäre mir nach den sehr vielen Jahren fest im Griff des Tagesgeschäfts mein Kompass verloren gegangen. Und somit habe ich ein schlechtes Gefühl, das ich zu wenig „Sinnvolles“ mache. Was auch immer das konkret bedeutet …“

Als Christiane und ich ein paar Tage, nachdem sie mir geschrieben hat, miteinander telefonieren erzählt sie, dass sie ihre Antwort plötzlich schon da war – in der Kundalini Klasse für Ricarda. Es war die Erkenntnis, dass jeder Mensch seinen Platz im Leben hat und dass es darum geht ihn voll und ganz einzunehmen, der alles in eine neue Perspektive rückte.

Sie erzählt, dass es die Menschen sind, die ihr wirklich wichtig sind. All die Doktoranden an der Uni, die ihren Platz im Leben suchen, wobei Christiane sie gerade aktiv unterstützt. Und dass sie zur genau richtigen Zeit am genau richtigen Ort ist, um von genau hier aus den nächsten Schritt zu tun. 

Es war ein Widerstreit zwischen Kopf und Herz, der sich da aufgelöst hat. Wie man die beiden gut aufeinander einstimmt, so dass sie am selben Strang ziehen – denn beide sind bei Christiane stark! – darum geht es in ihrer Kundalini Klasse:

Einmal am Montag, 8. Februar von 18:15 Uhr – 20 Uhr und einmal am

Freitag, 12. Februar von 8:15 Uhr – 9:45 Uhr.

Deine erste Kundalini Klasse ist kostenlos.

Später kostet der Drop In 12 Euro, die 5er Karte 55 Euro und die 10er Karte 100 Euro. Anmelden kannst Du dich einfach per Mail: ib@ilonabublitz.com.

Wenn auch Du einen Traum hast, schreib mir an ib@ilonabublitz.com – ich freue mich von Dir zu hören.

Alles Liebe

Ilona